Mars und Instamart erweitern PAW PROTECC: Schutz für streunende Tiere während des Monsuns in Indien
Mit dem Beginn des Monsuns wird das Leben auf den Straßen Indiens besonders für streunende Hunde und Katzen zur Herausforderung. In dieser kritischen Zeit haben sich zwei bedeutende Akteure – Mars Incorporated, ein globaler Marktführer im Bereich Tiernahrung und -pflege, sowie Instamart, ein führender Anbieter im Quick-Commerce-Bereich – zusammengetan, um obdachlosen Tieren Schutz zu bieten. Ihre gemeinsame Initiative „PAW PROTECC“ wurde nun auf die Städte Hyderabad und Chennai ausgedehnt. Dieses Projekt zielt darauf ab, durch speziell entwickelte, mobile Unterkünfte das Wohlbefinden von Tieren in städtischen Gebieten während extremer Wetterlagen zu verbessern.
Angesichts prekärer Lebensbedingungen streunender Tiere in dicht besiedelten Städten ist der erweiterte Einsatz dieser Schutzmaßnahmen ein Zeichen wachsender Sensibilität gegenüber tierischen Mitbewohnern in unseren urbanen Systemen.
Quelle: The Wire India
Wichtige Erkenntnisse der PAW PROTECC-Initiative
- Start im August 2023 in Neu-Delhi, Mumbai und Bangalore.
- Über 700 mobile, wetterfeste Unterkünfte landesweit aufgestellt.
- Neue Erweiterung: Hyderabad und Chennai im Fokus.
- Unterkünfte schützen vor Monsunregen, Hitze und Kälte.
- Positive Resonanz in sozialen Medien durch Tierschützer und lokale Fütterungsgruppen.
Diese Unterstände ermöglichen obdachlosen Tieren nicht nur Schutz vor Wetterextremen, sondern schaffen auch neue Diskurse über Tierrechte und städtische Koexistenz. Die Hundehütten wurden in Zusammenarbeit mit lokalen Tierwohlorganisationen strategisch platziert – etwa in der Nähe von Futterstellen, Straßenmärkten und belebten Knotenpunkten in den Großstädten.
Einordnung unter Berücksichtigung zusätzlicher Quellen
Nach Informationen aus The Wire India wurden die Schutzunterkünfte aus einem langlebigen, umweltresistenten Material gefertigt. Ziel ist es, minimale Eingriffe im Stadtbild mit maximalem Nutzen für Tiere zu vereinen. Darüber hinaus wurde beobachtet, dass diese Zufluchten auch die Wahrnehmung streunender Tiere in der Bevölkerung positiv beeinflussen – ein Fortschritt für die urbane Tierethik.
Andere Initiativen in Indien, wie z. B. „Feeding Stations“ in Bengaluru oder „Animal Birth Control“-Programme, ergänzen die Wirkung solcher physischer Schutzräume. Während diese Initiativen zumeist durch ehrenamtliche Gruppen oder NGOs organisiert werden, zeigt das Engagement großer Konzerne wie Mars eine zunehmende Institutionalisierung des Tierschutzes im wirtschaftlichen Sektor.
Warum ist PAW PROTECC für Indien besonders relevant?
Indien zählt weltweit zu den Ländern mit der höchsten Anzahl streunender Tiere. Verschärft wird die Lage während des Monsuns – jährlich eine der intensivsten Wetterperioden mit massiven Regenfällen, Überflutungen und gesundheitlichen Gefahren. Laut der „Animal Welfare Board of India“ sind zahlreiche dieser Tiere krankheitsanfällig und leiden unter fehlendem Schutz vor Witterungseinflüssen.
Der Wandel, der durch PAW PROTECC angestoßen wird, ist in doppelter Hinsicht bedeutsam:
- Soziale Wahrnehmung: Der öffentliche Umgang mit streunenden Tieren verändert sich durch sichtbare Maßnahmen.
- Infrastruktur für Tiere: Tierfreundliche Stadtplanung etabliert sich langsam als neue Norm in Indiens urbanen Entwicklungsdiskursen.
Darüber hinaus stärkt die Initiative die Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und zivilgesellschaftlichem Engagement – ein Modell, das zukünftig auch in anderen Städten Anwendung finden könnte.
Konkrete Tipps für Tierfreunde und engagierte Stadtbewohner
Auch Einzelpersonen können im Kleinen viel bewirken. Hier einige praktische Empfehlungen:
- Lokale Initiativen unterstützen: Spenden, Futterbereitstellung oder Hilfe bei medizinischer Versorgung kann eine große Wirkung entfalten.
- Tierschutz melden: Bei extremer Witterung kann man das lokale Tierheim oder NGO kontaktieren, sofern Hilfe benötigt wird.
- Aufklärung betreiben: Informieren Sie Ihre Nachbarn oder Wohnanlagen über den Umgang mit streunenden Tieren.
- Mit Behörden kooperieren: Gemeinsame Programme mit Stadtverwaltungen können neue Schutzräume ermöglichen.
Jede kleine Handlung kann Teil eines größeren Wandels sein – besonders wenn sie zum Schutz jener beiträgt, die ihre Stimme nicht selbst erheben können.
Fazit: Eine Initiative mit Vorbildfunktion
Mit PAW PROTECC zeigen Mars und Instamart beispielhaft, wie privatwirtschaftliches Engagement einen messbaren Beitrag zum städtischen Tierschutz leisten kann. Die Erweiterung in neue Städte ist ein Signal: Nachhaltiger Tierschutz in Indien ist möglich – durch Partnerschaften, Innovation und gesellschaftliches Bewusstsein.
Kernaussagen zusammengefasst:
- PAW PROTECC installiert mobile Unterkünfte für streunende Hunde und Katzen.
- Aktuell über 700 solcher Schutzräume in Indien umgesetzt.
- Erweiterung auf Hyderabad und Chennai im Rahmen der Monsunzeit 2024.
- Projekt steht für einen strukturellen Wandel des urbanen Tierschutzes.
- Individuelle Mitwirkung und lokale Kooperationen fördern nachhaltigen Erfolg.
Was können Sie tun?
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